Neues Turn-Magazin turnt wild and crazy

Da glaubt man, dass spätestens in Zeiten der Krisen Magazine mit dem so charakteristischen Zusatz „Trend“ oder „Lifestyle“ endgültig tot sind. Und nun startet am 26. Mai der Conpart-Verlag das Magazin „Turn“  – nach Verlagsangaben ein „Trendmagazin für Turnen, Sport & Lifestyle“. Das Magazin soll vierteljährlich erscheinen und 3,80 Euro kosten. Der Conpart Verlag bringt diesen Titel zusammen mit dem Deutschen Turner Bund heraus, auf dem Deutschen Turnfest vom 30. Mai bis 5. Juni in Frankfurt wird es der interessierten Turn-Öffentlichkeit nahegebracht. Einen Vorgeschmack auf Inhalt und Layout bietet eine pdf-Preview. Entwickelt wurde das „radikal designte“ Magazin von Oberturner und Chefredakteur Joachim Fischer, brand aiffairs und einer Riege von „Gestaltern, Redakteuren und Fotografen aus einer jungen kreativen Szene, die Turnen in all seinen Facetten mit Leidenschaft, Glaubwürdigkeit und Kompetenz neu erlebbar machen“ (O-Ton Fischer). In der ersten Ausgabe geht es u.a. um den Turner-Star Fabian Hambüchen, Skaten in Afghanistan und „Elfen im Turnen“ – Kim Bui, Susann Herbst und Marie-Sophie Hindermann aus dem Turn-Team Deutschland von den TURNern erotisch und wild in Szene gesetzt. Die Druckauflage von TURN liegt bei 35.000 Exemplaren.

Quellen: www.meedia.de, www.brand-affairs.de, www.turn-magazin.de

Eine Antwort zu “Neues Turn-Magazin turnt wild and crazy

  1. Ehrlich, es sind ein paar nette Ideen und ein paar schöne Fotos drin. Aber Turnfachleute sind die herausgeber nun wahrlich nicht.
    Und von Hambüchen ausgerchnet alte Werbefotos zu bringen oder gar zu 100% Pressetxte nachzudrucken ist nicht besonders innovativ.
    Das Layout ist sicher flippig – so wie es der Turnverband wohl ganz gern sein möchte. Oder warum schüttet er, der sich weiterhin in Turngauen und mit Vorturnern schmückt, das Turnfest mit Anglizismen nur so zu?
    Und hat der Verband wirklich Geld(er) für dieses Magazin hingeblättert, wo sonst kaum Geld für ordentliche PR-Arbeit da ist. Skaten in Afghanistan – alles klar“! Murmeln in Westjordanland.
    Was zu sehen ist Gestaltungswut der Layouter. Mit Lesbarbeit, Information und Originalität der Information hat mans weniger.Und bitte: Glaubwürdig und kompetent ist da nichts – nur schön anzugucken, das eine oder andere. So mehr nach dem Bayerischen Motto: Denk Dir nicht, ich denk mir auch nichts.
    Dennoch. schön ein wenig mehr Turnen in den Medien zu haben.

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